Mietbelastungs-Rechner: Wie viel Miete können Sie sich leisten?

Nach 30%-Regel
Vermieter-Perspektive
Inkl. Kredite/Abzüge
100% Anonym
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Die Traumwohnung ist gefunden, aber reicht das Gehalt? Vermieter und Hausverwaltungen überlassen bei der Mieterauswahl in angespannten Wohnungsmärkten nichts dem Zufall. Sie prüfen Ihre Zahlungsfähigkeit nach der strengen 30-Prozent-Regel (auch Mietbelastungsquote genannt).

Vermeiden Sie unnötige Absagen. Mit unserem umfassenden Mietbelastungs-Rechner können Sie exakt simulieren, wie ein Makler oder Vermieter Ihre Bonität und Ihr Haushaltsbudget bewertet – noch bevor Sie die Zeit investieren und Ihre Bewerbungsmappe abschicken.

WICHTIG: Die 30-Prozent-Regel erklärt

Dies ist die goldene Regel der Immobilienwirtschaft: Die monatliche Warmmiete sollte maximal 30 bis 35 Prozent Ihres Haushaltsnettoeinkommens ausmachen.

Erfolgs-Tipp: Die Bürgschaft als Rettungsanker. Zeigt der Rechner, dass Ihre Mietbelastung zu hoch ist (typisch bei Studenten oder Azubis)? Geben Sie nicht auf! Bieten Sie dem Vermieter direkt im Anschreiben eine freiwillige Mietbürgschaft (z. B. durch Ihre Eltern) an und legen Sie die Gehaltsnachweise der Bürgen direkt bei. Das senkt das Risiko für den Vermieter auf null und katapultiert Sie zurück ins Rennen.
Wichtiger Hinweis (Eigenschutz): Diese Regel schützt nicht nur den Vermieter, sondern vor allem Sie selbst vor der Schuldenfalle. Auch wenn Sie bereit sind, für eine schöne Wohnung an Essen oder Urlaub zu sparen: Unterschätzen Sie niemals die stetig steigenden Kosten für Strom, Gas und allgemeine Lebenshaltung. Ein zu teurer Mietvertrag ist der häufigste Grund für Privatinsolvenzen.
Ihre Daten bleiben absolut privat: Alle Angaben zu Ihrem Gehalt und Ihrer Wunschmiete werden ausschließlich lokal im Zwischenspeicher Ihres Webbrowsers verarbeitet. Es findet keine Übertragung an uns oder an Dritte statt.
Autor: Mieter-Lotse Team Letzte Aktualisierung: 01.05.2026

1. Ihr Haushalts-Einkommen

Geben Sie alle regelmäßigen Netto-Einkünfte aller Personen an, die den Mietvertrag unterschreiben.

2. Feste Abzüge (Verringern die Bonität)

Vermieter prüfen Ihre Schufa. Laufende Ratenkredite reduzieren das Geld, das Ihnen für die Miete zur Verfügung steht.

3. Die gewünschte Wohnung

Ihre Mietbelastungsquote liegt bei:

Bereinigtes Nettoeinkommen: 0 €
Warmmiete Gesamt: 0 €
Frei verfügbares Geld nach Miete & Krediten: 0 €

Wie Vermieter rechnen: Die Wahrheit über die 30%-Regel

In Deutschland hat sich bei Hausverwaltungen und großen Vermietern eine goldene Regel etabliert: Die Bruttowarmmiete (Kaltmiete + Nebenkosten) sollte nicht mehr als 30 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens ausmachen.

Warum sind Vermieter da so streng? Statistiken zeigen, dass bei einer Mietbelastung von über 40 Prozent das Risiko von Mietschulden rapide ansteigt. Wenn dann noch die Waschmaschine kaputt geht oder eine hohe Nebenkosten-Nachzahlung ins Haus flattert, rutschen viele Mieter ins Minus.

Was ist das "bereinigte Nettoeinkommen"?

Vielen Mietern ist nicht bewusst, dass Vermieter die Schufa-Auskunft sehr genau lesen. Haben Sie ein Nettoeinkommen von 3.000 Euro, aber zahlen monatlich 400 Euro für einen Autokredit ab, rechnet der Vermieter nur mit einem verfügbaren ("bereinigten") Einkommen von 2.600 Euro. Darauf wird dann die 30%-Regel angewendet.

Taktiken: Was tun, wenn das Einkommen nicht reicht?

Wenn unser Rechner Ihnen ein rotes Ergebnis (über 40 % Belastung) anzeigt, werden Sie bei stark umkämpften Wohnungen oft systematisch aussortiert. Doch Sie können gegensteuern:


Häufige Fragen (FAQ) zur Mietbelastung

Zählt das Kindergeld oder BAföG zum Nettoeinkommen?

Ja. Bei der Berechnung des Haushaltsnettoeinkommens dürfen Sie alle regelmäßigen und sicheren Zahlungseingänge addieren. Dazu gehören neben dem Gehalt (nach Steuern) auch Kindergeld, Unterhaltszahlungen, BAföG, Renten oder festes Wohngeld. Unregelmäßige Einnahmen wie Überstundenvergütungen oder Boni sollten Sie jedoch weglassen.

Ist die 30-Prozent-Regel ein Gesetz?

Nein, es ist kein Gesetz, sondern eine inoffizielle Richtlinie der Immobilien- und Bankenbranche. Ein Vermieter darf Ihnen theoretisch auch eine Wohnung vermieten, die 60 % Ihres Einkommens kostet. In der Praxis tun private Vermieter und Hausverwaltungen dies jedoch extrem selten, da sie Mietausfälle fürchten.

Was mache ich, wenn ich keine Wohnung unter 30 % Belastung finde?

In Metropolen wie München, Frankfurt oder Berlin ist die 30 %-Grenze für Durchschnittsverdiener kaum noch haltbar. Viele Vermieter tolerieren hier inzwischen Quoten von bis zu 40 %. Alternativen sind: Die Gründung einer WG (als Hauptmieter mit Untermietern), das Beantragen eines Wohnberechtigungsscheins (WBS) für Sozialwohnungen oder das Suchen im weiteren Umland (Speckgürtel).

Quellen & weiterführende Links

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